Rhodiola
Superadaptogene
Rhodiola, die wunderwaffe gegen gefährlichen Stress



Wirksame Hilfe bei Stress: Superadaptogene Rhodiola, Cordyceps und Jiaogulan


Wirksame Hilfe bei Stress: die Superadaptogene Rhodiola, Cordyceps und Jiaogulan
Adaptogene sind Natursubstanzen, die dem Körper dabei helfen, sich an Stresssituationen anzupassen und einen positiven Effekt bei stressinduzierten
Krankheiten zu schaffen. Einige sind ganz besonders wirksam. Zu diesen Superadaptogenen zählen Rhodiola, Cordyceps und Jiaogulan.

Stress und seine Folgen
Umfragen zufolge leiden in modernen Industriegesellschaften vier von fünf Menschen unter
Stress. Inzwischen stufen sogar die Gesundheits- und Sicherheitsbehörden der EU Stress als eines der größten Risiken der Zukunft ein. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Krankheiten heute mit Stress in Verbindung gebracht werden. Auch wenn es in der Medizin immer noch Unstimmigkeiten darüber gibt, inwieweit bestimmte gesundheitliche Schäden kausal auf Stress zurückzuführen sind, ist klar, dass Stress nicht spurlos an unserer Gesundheit vorbeigeht. So leben wir ja ohnehin heute bereits sehr ungesund, nehmen uns wenig Zeit für Bewegung, Entspannung und Erholung, und sollen uns möglichst angepasst verhalten. Einem Teufelskreis ähnlich, verfallen die meisten Menschen in stressigen Zeiten zusätzlich in eine verstärkt ungesunde Lebensweise, tendieren dazu, Erleichterung bei Drogen, Alkohol, Tabak oder abnormalen Essgewohnheiten zu suchen, anstatt ihren Körper zu entlasten. Krank macht nicht kurzfristiger Stress, sondern Dauerstress. Er begünstigt Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen Arterienverkalkungen, Migräne, Kopfschmerzen, Magen-Darmprobleme, Verstärkung von Muskel- und Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Herabsetzung der Immunabwehr, Nachlassen der Denk- und Konzentrationsfähigkeit, Östrogenmangel, Libido- und Potenzprobleme, Depression, Hautprobleme, Haarausfall und vieles mehr.

Antistresspflanze Rhodiola
Rhodiola rosea ist ein wirkliches Naturwunder, weil diese Pflanze all das bietet, was sich der Mensch heute wünscht: Viel leisten können, sich alles merken, gut drauf sein und dabei nicht so anfällig für Stress und seine negativen Folgen. Tatsächlich vermag das Rhodiola! In seiner Wirkung gegen Stress und Depressionen bei gleichzeitiger Leistungssteigerung in körperlicher und geistiger Hinsicht ist Rhodiola selbst so wirksamen Kräutern wie Johanneskraut, Gingko Biloba und Panax Ginseng weit überlegen und dabei fünfmal besser verträglich als Panax Ginseng. Ein wesentlicher Grund dafür ist die durch Rhodiola verstärkte Ausschüttung und erhöhte Wirksamkeit der Botenstoffe des Gehirns Serotonin, Dopamin und Norepinephrin. Dadurch steigen Wohlgefühl und Antrieb, die gesteigerte Gehirnaktivität macht lebendiger und führt zu besserer Konzentration. Auch der Endorphinspiegel (Glücksgefühle) wird erhöht. Zahlreiche Studien zeigten eine deutliche Verbesserung von Lernkapazität, Denkleistung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Rhodiola scheint überhaupt die Lernpflanze schlechthin zu sein, denn positiv gestimmt, lernt man auf jeden Fall leichter. Die antidepressive Wirkung wurde in einer Studie mit 150 Personen nachgewiesen, die unter klar diagnostizierten Depressionen litten. Nach einem Monat waren bei zwei Dritteln der Teilnehmer keine Symptome der mehr feststellbar. Gleichzeitig nahmen
ihre Aktivitäten zu und sie waren geselliger als bei Studienbeginn. Sowohl tageszeitliche als auch allgemeine Erschöpfung waren verschwunden. Aber auch Sportler und alle, die körperlich viel leisten müssen, sind mit Rhodiola gut beraten. In den siebziger Jahren war Rhodiola die „Geheimwaffe“ russischer Sportler und Kosmonauten, die damit ihre mentale und psychische Energie stärkten. Dabei schützt Rhodiola den Körper vor den Folgen des Stress: es kommt zu einer Anpassung der natürlichen Stressreaktion, Gehirn und Herz profitieren von der Reduktion der körpereigenen Stresshormonausschüttung (Corticotrophin Releasing Factor). Bestimmte Inhaltsstoffe haben sogar herzschützende, krebsvorbeugende, gewichtsreduzierende und aufgrund der Verbesserung der Reparaturmechanismen in der DNA auch noch verjüngende Wirkung.

Kraftspender Cordyceps

Cordyceps sinensis ist ein chinesischer Pilz, der Energieniveau, Libido, Potenz und körperliche Leistungsfähigkeit steigert. Ganz nebenbei wirkt er auch positiv bei Asthma und stärkt die Lungenfunktion. Chinesischen Athleten gelang es vor ein paar Jahren unter einer mit Cordyceps angereicherten Diät Weltrekorde aufzustellen. Durch Cordyceps nimmt die maximale Sauerstoffaufnahme zu, die anaerobe Schwelle steigt deutlich an, Ermüdung tritt erst später ein, die Erholungszeit nach körperlicher Belastung wird verkürzt. Aber auch, wer weniger spektakulär, nur einfach „weniger müde“ sein will, wird Cordyceps schätzen. Denn auch dabei spielen dieselben Wirkungen eine Rolle. Eine chinesische Studie mit älteren Patienten, die an Müdigkeitssyndrom litten, bestätigte die signifikante Verbesserung im Wachheitsgrad mit 80- 90%. Sie konnten Kälte besser ertragen, ihr Gedächtnis war besser und sie waren sexuell aktiver.

Jiaogulan, Kraut der Unsterblichkeit

Jiaogulan oder auch Gynostemma pentaphyllum oder Xiancao ist eine chinesische Heilpflanze, der übersetzt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“ bedeutet. Tatsächlich ist die Zahl der über 100-Jährigen in der Region Südchinas, wo das Kraut täglich als Tee getrunken wird, besonders hoch. Auch Jiaogulan ist eine Antistresspflanze. Sie wirkt beruhigend auf überbeanspruchte Nerven und anregend auf schwache Nerven. Ideal immer dann, wenn man die Nerven bewahren muss – vor Wettkämpen, Prüfungen oder Terminen. Gleichzeitig erholt man sich nach der Anstrengung schneller. Man schläft besser, wenn Sorgen und Ängste plagen. Jiaogulan ist aber ein auch ein extrem wirksames Heilmittel der chineischen Medizin. Es hilft etwa dem Herz- und Gefäßsystem, indem es sich gegen viele Risikofaktoren zugleich richtet. Es senkt Blutfette und Blutzucker, senkt LDL-Cholesterin und Triglyceride, hilft Gewicht zu reduzieren, stärkt das Herz, die Pumpleistung und Durchblutung, beugt der Verklebung der Blutplättchen vor. Vor allem aber reguliert es den Blutdruck und ist bei stressbedingtem Bluthochdruck sehr empfohlen. Auch auf das Blutbild hat Jiaogulan Auswirkung. Die Bildung weißer Blutkörperchen wird angeregt (wichtig nach Chemo- oder Strahlentherapie). Das Immunsystem wird durch Stärkung der Lymphozyten angeregt. Sogar von Krebs hemmender Wirkung wird, bedingt durch den Gehalt an Glycosid Ginsenosid Rh2, berichtet. Leberleiden, Hepatitis, Gastritis und chronische Bronchitis sollen in hohem Ausmaß gebessert werden. Die Leber soll vor giftigen
Chemikalien wie Kohlentetrachlorid geschützt werden. Diese Wirkungen sind teilweise mit Studien belegt, teilweise entstammen sie dem Jahrtausende alten Erfahrungsschatz der Traditionellen Chinesischen Medizin.